Wie viele Farben pro Raum?

Wie viele Farben pro Raum?

Jedes Zimmer verfügt über individuelle Besonderheiten, welche die verschiedenen Wirkungen der Farben mitbestimmen. Zunächst solltest Du wissen, dass je stärker die Farbe ist, desto mehr lässt sie auf aufleuchten. Wählst Du für Deine Wand zum Beispiel ein strahlendes Rot, was wir oftmals mit unserem Herz und Romantik verbinden, werden auch Deine Möbel davon rot erleuchten.

Solltest Du darauf stehen Deine Lieblingsfarben an die Wand zu bringen, bedenke, dass die Nuancen der Wandfarben, in Bezug auf Lichteinfall und Tageszeit, unterschiedlich ausfallen können. Daher sehen die meisten Farben an der Wand oftmals wesentlich anders aus als beispielsweise auf einem Kleidungsstück oder auf einem Kissen.

Im Grunde genommen kannst Du Dein Zimmer mit so vielen Farben gestalten, wie Du möchtest, solange das Ganze nicht zu sehr überladen wirkt und Dich spätestens nach einer Woche total erdrückt. Viele sagen, dass eine Anzahl von 6 Farben pro Raum das Maximum sei und selbst das klingt schon sehr gewagt. Wenn Du mit einer hohen Anzahl an Farben arbeitest sollten dies auf keinen Fall grelle und kräftige Farben sein.

Arbeite in diesem Fall lieber mit etwas dezenteren Nuancen, um den Raum nicht zu überladen. Du solltest ebenfalls bedenken, dass kleine Räume häufig noch kleiner erscheinen, wenn sie in dunklen Farben gestrichen werden.

Ablauf für das Färben von Räumen

Bevor Du zu Hause mit dem Anstreichen Deiner Wände beginnst, solltest Du Dir vorher ein paar Gedanken machen. Welche und wie viele Farben kommen für Dich infrage? Wie verhalten sich die Farben überhaupt zueinander und wie viel Tageslicht ist im Raum vorhanden?

Wenn Du Dir etwas unsicher bist, welche Farben gut miteinander harmonieren, hole Dir vorher ein wenig Inspiration ein, sammle Deine Ideen und erstelle im besten Fall ein kleines Moodboard. Dir stehen unzählige Farbtöne zur Verfügung und jeder überzeugt mit seiner eigenen Persönlichkeit und Eleganz. Fast mag auf den ersten Blick alles etwas kompliziert wirken, ist es aber keinesfalls.

Um die Wirkung der Farben im Raum so gut es geht beurteilen zu können, ist es durchaus hilfreich, wenn Du Dir Farbkarten im Baumarkt besorgst. Oder Du nimmst Dir ein glattes und wenn möglich weißes Stück Pappe und bemalst es mit den gewünschten Tönen. Anschließend hängst oder stellst Du es an verschiedenen Orten auf und beobachtest das Verhalten der Farben unter verschiedenen Lichtverhältnissen.

Kleiner Tipp hierbei: Je größer das Stück Pappe ist, desto realistischer wirkt der Eindruck. Mit dieser Methode kannst Du sicher beurteilen, welche Farben die richtigen für Dein Zimmer sind.

Planung

Planung ist das A und O. Wie groß ist der zu streichende Raum? Wofür wird er von Dir genutzt? Ist es dort von den natürlichen Lichtverhältnissen eher dunkel oder hell? Diese Fragen solltest Du Dir vor einer Neugestaltung unbedingt stellen. Die Farbe Deiner Wände steht übrigens auch in direktem Zusammenhang mit Deiner Einrichtung, also Deinen Möbeln, den dekorativen Elementen und anderen Materialien.

Letztlich willst Du Dich nicht jedes Mal komplett neu einrichten, nur weil Du die Wandfarbe änderst. Stimme die neue Wandfarbe daher stets auf Deine Einrichtung ab, um ein unangenehmes Wirrwarr zu vermeiden.

Farbfächer

Wenn Du nicht recht weißt, ob Du das für solche Entscheidungen erforderliche Farbkenntnis hast, kannst Du verschiedene Farbpaletten zur Orientierung verwenden. Hiervon kannst Du Dich inspirieren und lenken lassen. Viele Unternehmen sortieren ihre neuen Trendfarben nach Stimmung und Wirkung. Diese sogenannten Farbrezepte bestehen aus bis zu sechs verschiedenen Grundfarben und reichen von Mokka bis Zitronengelb.

Sie werden dann geschickt mit mindestens acht ihnen zugewiesenen Farbtönen kombiniert. Auf diese Weise können moderne Looks geschaffen werden, deren Wirkung eine Bandbreite von Freude und Glück bis hin zu sanfter Entspannung hat. Die Farben dieser Farbpaletten unterstützen sich gegenseitig und können individuell und problemlos miteinander kombiniert werden.

Wechselspiele

Du kannst eine Wandfarbe nicht einzeln betrachten, sondern nur in Bezug auf die direkte Umgebung. Die Couch, die Vorhänge, die Dekoration oder auch der Teppich gehen mit der Wandfarbe ein sogenanntes Wechselspiel ein und sollten daher von Dir unbedingt als Teil des Farbkonzepts betrachtet werden. Dabei kannst Du unter anderem mit Akzentfarben arbeiten aber auch ganz einfach in den harmonischen Farbfamilien bleiben, beispielsweise mit Materialien in Richtung der gewählten Wandfarbe.

Akzente setzen

Wenn Du es nicht wagen möchtest, eine farbenfrohe Wohnung zu besitzen, dann setze zumindest ein paar Highlights. So kannst Du einzelne Wände in einem eleganten Grauton streichen. Diese eignen sich besonders für Einsteiger in Sachen Farbe. Für eine Wand mit rotrostiger Optik benötigt man allerdings etwas mehr Mut. Du kannst sogar einen Beton-Effekt auf gewöhnlichen Wänden erzeugen, ohne direkt in ein Loft umziehen zu müssen.

Vereinzelte Farbfelder an der Wand, zum Beispiel hinter einem offenen Regal verleihen dem Raum einen stylischen und eleganten Glanz. Bereiche, die in einem großen Raum unterschiedlich genutzt werden, kannst Du durch farbliche Unterteilung abtrennen.

Kurzfassung: Wie viel Farbe pro Raum?

Weiteres Wissen für Dich:

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